Möser-Realschule Osnabrück

Städtische Realschule am Westerberg

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Thesentürenprojekt - Lutherjahr 2017

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„Türen in die Zukunft“                          

Möser-Realschüler gestalten IHRE Thesentür

Im Rahmen der Projektwoche 2017 entstand die Tür „Wir sind auch Vielfalt“. Jugendliche setzten sich auf kreative Weise mit der Reformation und ihrer Bedeutung für die Gegenwart auseinander. Sie formulierten mit ihren eigenen Ausdrucksmitteln und Worten ihre Forderungen an unsere Gesellschaft und Kirche.

Vorderseite - "Wir sind auch Vielfalt"
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In der Möser-Realschule leben und lernen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern. Als evangelische Bürgerschule im Jahr 1833 gegründet ist sie heute eine städtische Realschule. Die Schulgemeinschaft setzt sich aus 35 Nationen zusammen. Unterschiedliche Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen treffen hier aufeinander. Das gibt immer wieder Anlass zu Gesprächen.

 

Spiegelbild der städtischen Gesellschaft

 

Die Schulgemeinschaft macht sich auf dem Weg und bindet die abrahamitischen Religionen stärker in das Schulleben ein. Der Prozess des gegenseitigen Verstehens der Gemeinsamkeiten und Respektierens der Unterschiede der jeweils anderen Schwester-Religionen ist den beteiligten Menschen wichtig.

Die Tür als Symbol kann in vielfältiger Form gedeutet werden. So ist sie ein Ort der Bekanntmachung oder Verlautbarung – also des von sich Zeugnisgebens. Als Möglichkeit des Durchschreitens kann sie verstanden werden, neue Perspektiven in noch unbekannten Räumen zu ermöglichen.

Von der Planungsphase zum Ausstellungsobjekt.

Planungsskizze
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Die Vielfalt in der Schule drückt sich in den Nationalflaggen aus.

Gestaltung
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Die Weltkarte verdeutlicht die Entfernungen der Heimatländer zum Schulstandort Osnabrück.

Ein Leuchtturm an der Möser-Realschule ist die Förderung der Sprache.

In vielfältigen Kursen, pflegen und erweitern die Schüler ihre Kompetenz der deutschen Sprache. So lernen Kinder und Jugendliche in Sprachlernklassen Deutsch. Mit der Prüfung zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz qualifizieren sich Schüler für Deutsch als Fremdsprache im Ausland.

Der Kreis der Figuren stellt den Zusammenhalt unserer Schulgemeinschaft dar. Gemeinsam in der Unterschiedlichkeit und doch geschlossen stark.

Mit dem Abdruck der Handflächen haben sich die am Türenprojekt beteiligten Jugendlichen selbst verewigt. Sie sind Individuen mit eigenen Vorstellungen und Ideen. Die Möser-Realschule führt sie altersgemäß in Wertvorstellungen und Normen ein und befähigt, über diese zu reflektieren. Die Jugendlichen erhalten damit eine sichere Grundlage für den persönlichen Lebensweg und für das verantwortungsbewusste Mitwirken im gesellschaftlichen Leben. Die Individualität in der Vielfalt drückt auch der Schriftzug VIELFALT aus, der aus den Portraitfotos zahlreicher Schüler gebildet wird.

Rückseite
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Die Rückseite ist mit einer Vielzahl von Adjektiven verziert, die das Leben in der Möser-Realschule kennzeichnen. Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courageengagieren sich die Schüler selbständig gegen jede Form des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit. Sie vermitteln und leben auf diese Weise vor, dass sie sich nicht abwenden, weghören oder billigend in Kauf nehmen, wenn andere auf Grund ihrer Herkunft oder Haltung Opfer von Gewalt werden und sie lernen und erleben, couragiert und auch demokratisch zu handeln.              

Wir freuen uns, mit unserem Beitrag ein Teil der Ausstellung "500 Jahre Reformation - Region Osnabrück" sein zu dürfen. Aufgestellt wird die Möser-Thesen-Tür am Freitag, dem 25.08.2017 am frühen Nachmittag auf dem Domplatz. Zu sehen ist die Ausstellung dann bis Sonntag, den 27.08.2017. Danach wird sie abgebaut, um in veränderter Anordnung am Reformationstag, dem 31. Oktober 2017, auf dem Marktplatz erneut präsentiert zu werden.

 

Osnabrück, Juni 2017