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Unter dem Schwerpunkt „Soziales Miteinander in Zeiten von CORONA“ hat die Möser Realschule am Westerberg Fördergelder aus dem PS-Sparen der Sparkasse Osnabrück erhalten.

Wir freuen uns sehr, denn mit dem Geld können weitere Bereiche des Schulhofes von „lebensfeindlich“ in „lebensfreundlich“ umgewandelt werden. Die Realschule hat einen kleinen Garten der den Schüler/innen vielfältige Möglichkeiten gibt sozial miteinander zu arbeiten.

(Auf dem Bild zu sehen: Teilnehmer*innen der Stadtschulen bei der Übergabe in der E.-M.-Remarque-Realschule)

 

Schon jetzt ist im Bereich des Kräutergartens eine ruhige Ecke entstanden in der in Stresssituationen eine kurze „Auszeit“ genommen werden kann.

Erstes Projekt ist die Verschönerung zweier großer Betonwände in einen Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. Dazu sollen verschiedene Spaliere/Rosengitter gesetzt werden, die mit rankenden Pflanzen bepflanzt werden. Außerdem findet eine natürliche Verschalung mit großen Holzsteelen/Brettern statt. Diese sollen in einer Gemeinschaftsaktionen von allen Klassen und Jahrgängen kreativ gestaltet werden.

Gerade in schwierigen Zeiten von Corona zeigt sich, wie wichtig Lernräume außerhalb der Klassenzimmer sind. Soziales Miteinander kann besonders gut in Naturräumen gelebt werden, durch Interaktion und Arbeit an einem Projekt und einem sichtbaren Resultat.

Eine bereits vorhandenen Sitzgruppe aus Baumstämmen muss mit neuem Substrat aufgewertet werden und auch die Beete benötigen dringend neuen Mutterboden. Eine vorhandene Kräuterspirale soll mit neuen Kräutern bepflanzt werden und somit eine Auffrischung erhalten. Dieses ermöglicht im Sommer ein „Erleben mit allen Sinnen“ und regt die Kreativität der Jugendlichen an. Schüler/innen nehmen das Angebot Kräuter durch Fühlen, Riechen und Schmecken sehr positiv wahr und lernen gleichzeitig die deutschen Begriffe und Redewendungen.

Der Garten steht allen Klassen und Lerngruppen der Schule zur Verfügung und wird von den Schülern*innen der Arbeitsgemeinschaft Garten (Jahrgänge 5-10) betreut.

Die Umsetzung des Schulgartens sollte eine Gemeinschaftsleistung von Schülern*innen, Lehrern*innen und engagierten Eltern und Erziehungsberechtigten werden, die bereit sind, einer „veränderten Kindheit“ positive Akzente entgegenzusetzen. Eine fortschreitende Naturentfremdung kann nur durch direkte Naturbegegnungen aufgehalten werden und führt so zu einem verantwortlichen Umgang mit der Natur.